ARD-Fernsehlotterie
ARD will Monica Lierhaus wieder absetzen

Die Fernsehmoderatorin Monica Lierhaus soll ihren Posten als Lotteriefee wieder abgeben, soll das ARD-Aufsichtsgremium beschlossen haben. Zuvor hatte es Kritik an der hohen Gage der Moderatorin gegeben.
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HamburgDas oberste Aufsichtsgremium der ARD hat angeblich empfohlen, die Moderatorin Monica Lierhaus als Werbebotschafterin bei der Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ auszuwechseln. Statt der Moderatorin solle man ein ebenso bekanntes Gesicht finden, das sich allerdings ohne Gage für diese Werbung zur Verfügung stelle, berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf Informationen einer Sitzung der Gremienvorsitzendenkonferenz in Stuttgart.

„Uns ist eine derartige Empfehlung nicht bekannt“, kommentierte ein Sprecher der Fernsehlotterie am Sonntag den Bericht des „Spiegel“. Weiter wollte er sich zu dem Thema nicht äußern. Auch ein ARD-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur, dass dem Sender eine solche Empfehlung nicht bekannt sei.

Der Vertrag mit der ehemaligen „Sportschau“-Moderatorin hatte in den vergangenen Monaten für Unmut gesorgt, da Lierhaus für ihre neue Tätigkeit Angaben zufolge 450.000 Euro Gage erhalten soll. Daraufhin kündigten viele Mitspieler ihre Lose bei der Soziallotterie.

Lierhaus hatte am 22. Mai zum ersten Mal die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ moderiert. Dort präsentierte sie die Gewinner der Woche und stellte eine soziale Einrichtung vor, die von der Fernsehlotterie unterstützt wird. Die ehemalige „Sportschau“-Moderatorin war Anfang 2009 nach einer Hirnoperation ins Koma gefallen. Kürzlich war sie beim Treppensteigen gestürzt und hatte sich fünf Rippen gebrochen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Dem kann ich nur zustimmen.

  • was hat das hohe Gehalt mit dem Absetzen von ihrem Posten zu tun?
    befleißt sie sich nicht unter diesem Preis?

  • ich bin empört, dass die Verantwortlichen der Fernsehlotterie offensichtlich unter Realitätsverlust leiden - wenn sie ca. 40.000,- € pro Monat oder 450.000,- pro Jahr an Frau Lierhaus als Gage als angemessene Bezahlung abnicken. Ich werde daher dieser Lotterie keinerlei Spenden mehr zukommen lassen und kann nur jedem Leser raten gegen solche großzügige Verteilung öffentlich zu protestieren. Die Verantwortlichen sollten sich einmal überlegen, dass den meisten Spender und Loskäufer weit weniger als 10 % dieser Gage als Monatseinkommens zur Verfügung steht - und das mit täglichem Arbeitseinsatz von wenigstens 8 Stunden -

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