Premium Auf den Spuren eines Cyberverbrechens Fluchtort Ängelholm

Dem Schweden Bjorn Sundin wird ein millionenschweres Cyberverbrechen vorgeworfen. Hat sein Ex-Geschäftspartner, der frühere deutsche Pornounternehmer Fabian Thylmann, dabei auch eine Rolle gespielt? Eine Spurensuche.
Die Ergreifung Sundins wäre der US-Behörde 20.000 Dollar wert. Er verschanzt sich darum in der schwedischen Idylle. Quelle: mauritius images, FBI
Fahndungsfoto des FBI

Die Ergreifung Sundins wäre der US-Behörde 20.000 Dollar wert. Er verschanzt sich darum in der schwedischen Idylle.

(Foto: mauritius images, FBI)

ÄngelholmDunkel hängen die Wolken über dem flachen Land im Süden Schwedens. Der Wind bläst eisig, als Bjorn Daniel Sundin die Tür des Bungalows in Ängelholm öffnet. An diesem Nachmittag Ende Oktober sieht er seinem FBI-Fahndungsfoto kaum noch ähnlich. Der Körper ist fülliger geworden, die Haare kürzer, der markante Bart ist weg. Auf die Frage, ob er der Sundin sei, den das FBI jagt, stutzt er.

Sundin: „Und wer sind Sie?“

Handelsblatt: „Ich bin ein Reporter, ich komme vom Handelsblatt, der Wirtschaftszeitung in Deutschland.“

Sundin: „Was wollen Sie?“

 
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