Auswärtige Amt noch in Prüfungsphase
Sahara-Geiseln sollen für Befreiung zahlen

Die neun im August in Mali freigelassenen deutschen Sahara-Geiseln werden sich an den Kosten der Befreiungsaktion beteiligen müssen, bestätigte Hans Martin Bury, Staatsminister im Auswärtigen Amt.

HB BERLIN. Dabei werde nach der Leistungsfähigkeit der Betroffenen entschieden, sagte der Staatsminister. Derzeit sei das Auswärtige Amt noch in der Prüfungsphase. Konkretere Auskunft konnte Bury nicht machen. Es seien aber noch keine Rückzahlungsbescheide an die Geiseln ergangen.

Anfang des Jahres waren mehrere Gruppen von Abenteuertouristen im algerischen Teil der Sahara entführt worden. Während eine Gruppe nach einer Militäraktion frei kam, dauerte die Geiselhaft für 14 weitere Geiseln, darunter neun Deutsche, fast ein halbes Jahr. Erst nachdem sie von ihren Entführern nach Mali gebracht worden waren, konnten sie nach erheblichen diplomatischen Anstrengungen befreit werden. Eine der deutschen Geiseln war während der Geiselhaft gestorben.

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