Bad Reichenhall
Wie eine Stadt die Eishallen-Katastrophe verdrängt

Am 2. Januar 2011 gedenken die Hinterbliebenen der 15 Kinder und Mütter, die beim Einsturz der Eishalle von Bad Reichenhall von Trümmern erschlagen worden sind. Fünf Jahre nach der Katastrophe tut sich die Stadt schwer damit, das Unglück aufzuarbeiten. Vor Gericht könnte es noch einmal aufgerollt werden.

HB BAD REICHENHALL. Tagelang hatte es unentwegt geschneit. Tonnenschwer lag das nasse Weiß auf den Hausdächern - auch auf der Eislaufhalle von Bad Reichenhall. Mehrmals kontrollierten Mitarbeiter die Last - kein Problem, hieß es. Was sie nicht wissen konnten: Das Dach war anders gebaut worden als erlaubt, die zulässige Schneelast basierte auf einer falsch berechneten Statik. Zudem war das Gebäude nach 30 Jahren marode. Am 2. Januar 2006 - die Uhr zeigte 15.54 Uhr - krachte das Dach aufs Eis. Zwölf Kinder und drei Mütter wurden von den Trümmern erschlagen, sechs Eisläufer schwer verletzt.

Zum fünften Jahrestag der verheerenden Katastrophe...

 
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