Bayern und Nordrhein-Westfalen
Gebäude wegen Dachschäden geschlossen

Aus dem Halleneinsturz in Bad Reichenhall, der 15 Menschen das Leben kostete, sind erste Konsequenezn gezogen worden: In Bayern und Nordrhein-Westfalen sind wegen Schäden an den Dächern öffentliche Gebäude geschlossen worden.

HB DEGGENDORF/DUISBURG. Im niederbayerischen Deggendorf wurde das Eisstadion gesperrt, nachdem Risse im Hallendach entdeckt worden waren. Im nordrhein- westfälischen Duisburg schloss der Zoo-Vorstand vorsorglich das „Neue Delphinarium“ wegen leichter Schäden am Dach. In beiden Fällen geht es nach Angaben vom Dienstag um schadhafte Leimverbindungen.

Auch in Bad Reichenhall untersucht die Staatsanwaltschaft, ob der Einsturz des Daches der Eislaufhalle durch gelöste Leimbinder in der Holzkonstruktion mitverursacht wurde. Bei der Katastrophe waren Anfang Januar zwölf Kinder und Jugendliche sowie drei Frauen getötet und 34 weitere Menschen schwer verletzt worden.

Das Eisstadion in Deggendorf war 1973, ein Jahr nach der Fertigstellung der Halle in Bad Reichenhall, eröffnet worden. Experten hätten Risse in den Leimverbindungen in der Dachkonstruktion entdeckt. Es könne deshalb keine Garantie für die Sicherheit des Gebäudes gegeben werden, sagte eine Sprecherin der Stadt. Der Bau soll nun saniert werden.

In Duisburg hatten Experten nach einer Prüfung der Dachhaut festgestellt, dass die Leimholzbinder der Besucherhalle auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit im Delfinarium in teils schlechtem Zustand sind. Das Dach des 1994 eröffneten „Neuen Delphinariums“ ist eine Holzkonstruktion wie das eingestürzte Dach in Bad Reichenhall.

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