Behinderungen nach starkem Schneefall auf Autobahnen im Westen
Bis zu 30 Kilometer Stau in Hessen

Starker Schneefall hat den Verkehr auf einigen Autobahnen Hessens und Rheinland-Pfalz in der vergangenen Nacht teilweise zum Erliegen gebracht. Auf der A 3 Frankfurt-Köln kam es bereits am späten Montagabend zur ersten Vollsperrung, wie die Autobahnpolizei in Wiesbaden mitteilte.

HB WIESBADEN/GIESSEN/MAINZ. Viele Lastwagen seien nicht mehr vorwärts gekommen. Einige stünden quer. Die Streudienste versuchten, den feststeckenden Fahrzeugen entgegenzukommen. Es gab einige Unfälle mit Sachschaden. In Richtung Frankfurt staute der Verkehr zwischen Limburg und Idstein auf rund 20 Kilometer, in Richtung Köln zwischen Niedernhausen und Limburg auf rund 30 Kilometer. Es sei zu erwarten, dass auch der Berufsverkehr davon betroffen sein werde, sagte ein Sprecher.

Auch auf der A 5 Frankfurt-Kassel ging streckenweise nichts mehr. Zwischen der Anschlussstellen Reiskirchener Dreieck und Friedberg blieben nach Angaben der Polizei in Gießen in beiden Fahrtrichtungen immer wieder Lastwagen stehen. Der Streudienst war im Einsatz. Ähnlich sah die Situation auf der parallel zur A 5 verlaufenden B 49 aus. Auch auf der A 45 Hagen-Gießen hatten die Fahrer mit dem starken Schneefall zu kämpfen. Insgesamt kam es auf den Autobahnen im Bereich der Polizei Gießen bis 4.00 Uhr zu vier Unfällen mit Sachschaden.

Auf schneeglatten Straßen kam rund um Mainz mehrfach zu Verkehrsbehinderungen. Gegen 4 Uhr entspannte sich die Lage. Nach Polizeiangaben hatten sich zuvor auf der A 61 Ludwigshafen-Koblenz auf dem Steigungsstück zwischen Bingen und Stromberg mehrere Lastwagen festgefahren und waren zum Teil quer stehen geblieben. Streudienste kamen dabei nur schwer durch. Zwischendurch gab es bis zu knapp zehn Kilometer Stau. Auf der A 60 Richtung Bingen hatte sich auch ein LKW auf schneeglatter Fahrbahn gedreht. Es wurden nur wenige Unfälle registriert, sagte ein Sprecher. Verletzt wurde niemand.

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