Buschfeuer
Wetter hilft australischer Feuerwehr

Beim Kampf gegen die im Südosten Australiens tobenden Buschfeuer kommt den 3000 Feuerwehrleuten jetzt das Wetter zu Hilfe. Nach zwei Wochen drückender Hitze und starkem Wind sagen die Meteorologen für die nächsten Tage niedrigere Temperaturen und weniger Wind voraus.

HB SYDNEY. Die durch einen Blitzschlag ausgelösten Feuer haben im Bundesstaat Victoria bereits 550 000 Hektar beziehungsweise 5500 Quadratkilometer Buschland vernichtet. Das entspricht etwa der doppelten Fläche des Saarlandes. Zudem fielen 30 Häuser den Flammen zum Opfer, ein Mensch starb. Am Samstag erlitten 15 Feuerwehrleute im Einsatz Brandwunden und Rauchvergiftungen.

„Wir bekommen die nächsten zwei oder drei Tage ziemlich gutes Wetter“, sagte Feuerwehr-Sprecher Chris Cowley erleichtert. Unterstützt von 48 Löschflugzeugen war es dem Heer der Freiwilligen bereits gelungen, das Inferno einzudämmen. Die Rettungskräfte hatten vor der etwa 250 Kilometer langen Flammenfront eine kontrollierte Brandlinie gelegt, um dem Feuer weiteren Brennstoff zu entziehen.

Buschfeuer sind im australischen Sommer von Dezember bis Februar an der Tagesordnung. Wegen der Dürre ist die Situation in dieser Saison besonders prekär. Schon ein kleiner Funke oder Blitzeinschlag kann die ausgedorrten Pflanzen in Brand stecken, Feuer geraten dann in Windeseile außer Kontrolle. Politiker verglichen die Lage schon mit 1939, als in Victoria zwei Millionen Hektar in Flammen standen.

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