Busfahrer hatte Stoppschild übersehen
13-jähriger Junge stirbt nach schwerem Busunfall von Kevelaer

Tödliches Ende eines Ferienausflugs: Einen Tag nach dem schweren Busunglück im nordrhein-westfälischen Kevelaer ist am Mittwoch ein 13-jähriger Junge aus Düsseldorf an seinen schweren Verletzungen gestorben.

HB KEVELAER. Er hatte an der Seite des Reisebusses gesessen, in die ein Lastwagen gefahren war. Ein zweiter Junge, der zunächst ebenfalls mit dem Tode gerungen hatte, sei mittlerweile außer Lebensgefahr, berichtete die Polizei in Kleve.

Bei dem Unglück waren am Dienstag 31 Menschen verletzt worden, darunter 25 Kinder, die an einer Ferienfreizeit der Stadt Düsseldorf teilgenommen hatten. Die Kinder zwischen 8 und 14 Jahren wollten den sonnigen Ferientag in einem begehbaren Labyrinth aus Maispflanzen nahe der holländischen Grenze genießen.

Zur Ursache des Zusammenstoßes zwischen dem Ausflugsbus und dem Lastwagen wollte die Polizei auch am Tag danach keine näheren Angaben machen. „Wir wollen das immense Leid, das durch den Unfall entstanden ist, nicht ohne grünes Licht vom Gutachter noch unachtsam vergrößern“, sagte ein Sprecher. Die Staatsanwaltschaft Kleve hat Ermittlungen aufgenommen.

Nach Medienberichten hatte der 56 Jahre alte Busfahrer an einer Kreuzung ein Stoppschild übersehen. Der Lastwagen, der Vorfahrt gehabt haben soll, war dann mit dem Bus kollidiert.

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