Dämme gefährdet
Mississippi-Hochwasser bedroht Missouri

Das Hochwasser des Mississippi bedroht jetzt den Bundesstaat Missouri. Nördlich von St. Louis konnte ein Deich den Wassermassen nicht mehr standhalten. Dort, wo die Fluten schon wieder abfließen, wird das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar. Im Farmstaat Iowa sind ganze Ernten vernichtet.

HB HANNIBAL. Nach den schweren Überschwemmungen in den US-Bundesstaaten Iowa und Illinois wälzt sich die Flutwelle des Mississippi weiter südwärts und bedroht die Flussanrainer im Bundesstaat Missouri. Nördlich von St. Louis konnte ein Deich den Wassermassen nicht mehr standhalten, teilte das Pionierkorps des US-Heeres mit. Die meisten Dämme seien aber noch stabil.

„Man muss aber immer darauf gefasst sein, dass der Mississippi sein hässliches Haupt erhebt“, sagte Jihn Hark, Chef der Behörde für Katastrophenschutz in Hannibal, Missouri. Es sei ein wunderschöner Fluss, aber er könne ganz schnell sehr hässlich werden.

Weiter im Norden, wo die Fluten schon wieder abfließen, wird inzwischen das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar. In dem Farmstaat Iowa sind ganze Ernten vernichtet. Der Bundesstaat ist ein Zentrum des Mais- und Sojaanbaus. Viele Häuser und Bauernhöfe wurden zerstört. Das Hochwasser brachte zudem Schlamm mit sich, der durch Dünger und andere Chemikalien belastet ist.

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