Dominique Strauss-Kahn
Ex-IWF-Chef wegen illegalen Sex-Partys verhört

Sex-Partys mit Prostituierten haben Ex-IWF-Chef Strauss-Kahn erneut ins Visier der Justiz gebracht. Am Dienstag wurde er zu Verhören in Polizeigewahrsam genommen. Im schlimmsten Fall drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

Paris/LilleDer frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn ist in Polizeigewahrsam zu seiner Beteiligung an illegalen Sex-Partys befragt worden. Der 62-Jährige steht unter dem Verdacht, als regelmäßiger Kunde von Prostituierten an schwerer bandenmäßiger Zuhälterei beteiligt gewesen zu sein. Nach Einschätzung der Ermittler könnte er zudem von veruntreuten Firmengeldern profitiert haben.

Das Polizeigewahrsam gegen Strauss-Kahn wurde am Dienstag kurz nach seiner Ankunft zur Vernehmung in einer Gendarmerie-Kaserne der nordfranzösischen Stadt Lille verhängt. Am Abend zeichnete sich ab, dass es mindestens bis Mittwoch aufrechterhalten wird. Bei schweren Vorwürfen können Verdächtige in Frankreich 48 Stunden ohne Haftbefehl festgehalten werden, in komplizierten Fällen oder bei Terrorismusverdacht...

 
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