Drach soll sich Beamten widersetzt haben
Reemtsma-Entführer erhält zusätzliche Haftstrafe

Einen zusätzlichen Monat muss Thomas Drach nach einem aktuellen Urteil des Hamburger Landgerichts vom Montag in Haft bleiben. Der inhaftierte Reemtsma-Entführer hatte sich im Juli 2003 gegenüber Vollstreckungsbeamten widersetzt.

HB HAMBURG. Die Kammer des Landgerichts sah es in dem Berufungsprozess als erwiesen an, dass sich der 44-Jährige einer gerichtlich angeordneten DNA-Probe widersetzt hatte. Das Landgericht änderte damit ein Urteil der Vorinstanz ab, wonach Drach wegen des Vorfalls drei zusätzliche Monate hinter Gitter sollte.

Drach hatte ausgesagt, die DNA-Entnahme im Juli 2003 habe ihn überrascht. Er habe damals fälschlich geglaubt, dagegen Rechtsmittel einlegen zu können. „Ich war der festen Überzeugung, dass die Maßnahme nicht rechtmäßig war.“ Nur deshalb habe er sich gewehrt.

Dieser Irrtum war nach Überzeugung des Gerichts jedoch vermeidbar. „Hätte der Angeklagte die Argumente der Beamten an sich...

 
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