Drückende Wärme fordert weitere Todeopfer
Hitzewelle in Italien nimmt kein Ende

Die Bewohner Italiens hoffen verzweifelt auf Regen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad hält an. Erst am Freitag soll es Gewitter geben und leicht abkühlen - allerdings vorerst im Norden des Landes.

HB ROM. Die Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad hat Italien weiter fest im Griff. Meteorologen sagten noch mindestens bis zum Donnerstag für fast alle Landesteile wolkenlosen Himmel und extreme Schwüle voraus. Erst am Freitag soll es im Norden des Landes, der besonders von der Hitze betroffen ist, Gewitter geben und leicht abkühlen. NordItalien hofft nach monatelanger Dürre verzweifelt auf Regenfälle, um die Ernte zu retten. Im Zentrum und Süden des Landes würden die Temperaturen bei strahlendem Sonnenschein hingegen weiter steigen, prognostizierten die Wetterfrösche.

Unterdessen forderte die Hitze in der Nähe von Bozen ein weiteres Todesopfer: Eine 75-jährige Touristin habe im Schwimmbad ihres Hotels Abkühlung gesucht, jedoch durch das plötzliche Absinken ihrer Körpertemperatur einen Kollaps erlitten, berichtete die römische Zeitung „La Repubblica“ am Dienstag. Bereits in den vergangenen Tagen waren in Italien sieben, zumeist ältere Menschen vermutlich durch Hitzschläge gestorben.

Durch die anhaltende drückende Wärme riskierten bis zu einer Million Rentner im Land Gesundheitsschäden, sagte Gesundheitsminister Francesco Storace. Eigens beauftragte Sozialarbeiter, Informationssendungen in Radio und TV sowie Call Center sollen den Italienern helfen, sich über Schutzmaßnahmen vor der Sommerhitze zu informieren.

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