Ehefrau von George Clooney
Amal Alamuddin berät Athen

Um antike Friesteile des Parthenons zurückzubekommen, holt sich Griechenland eine prominente Anwältin mit ins Boot: Amal Alamuddin, Gattin von George Clooney, soll ihre Berühmtheit nutzen und die Griechen unterstützen.
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AthenGriechenlands Regierung will mit prominenter Unterstützung mehrere antike Parthenon-Friesteile von Großbritannien zurückbekommen. Die Anwältin Amal Alamuddin (36), frischgebackene Ehefrau von Hollywood-Star George Clooney (53), soll die Griechen in dem Rechtsstreit beraten.

Das wichtigste Treffen mit Regierungschef Antonis Samaras sei für Mittwoch geplant, sagte ein Sprecher der Regierung am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Am Dienstag soll Alamuddin die Führung des Kulturministeriums treffen.

Bereits Montagfrüh hatten sich vor dem Hotel, in dem Alamuddin unterkommen soll, mehrere Journalisten versammelt. Sie sollte am Abend in Athen eintreffen. Die britische Kanzlei, für die Alamuddin arbeitet, hält im Falle eines Prozesses einen Erfolg vor dem britischen Gericht für möglich, wie mehrere griechische Medien berichteten.

Alamuddin berät die Griechen bereits seit 2011. Analysten sagten am Montag in Athen, die Berühmtheit der Anwältin nach ihrer Hochzeit mit Clooney sei für Athen ein „goldene Gelegenheit“, auf die Rückgabeforderungen aufmerksam zu machen.

Der britische Botschafter Lord Elgin hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile des Parthenons und anderer Denkmäler der Akropolis demontieren lassen und nach England gebracht. Dort werden einige der Teile im Britischen Museum in London ausgestellt. Der Parthenon („Jungfrauengemach“) ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des antiken Griechenlands.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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