Ein mittelmäßiges Jahr
Bürgerschaft macht Mut

Sozialökonomisch und innenpolitisch war 2006 nur ein mittelmäßiges Jahr. Für den glanzvollen Höhepunkt sorgte der Fußball, nicht aber die Ökonomie oder die Politik. Die Zukunftsfähigkeit des Landes ist erst noch zu erarbeiten.

BERLIN. Gegen Ende des Jahres zeigte sich, dass sich die Wirtschaftsforschungsinstitute wieder einmal geirrt hatten. Die Realität überholte ihre Voraussagen. Die Arbeitslosigkeit sinkt tiefer, das Wirtschaftswachstum liegt höher, und die Unternehmen zeigen sich globalisierungsfähiger als erwartet. Man ist erleichtert, aber die Euphorie bleibt aus, denn man traut der Zukunft nicht. Dies völlig zu Recht. Denn sozialökonomisch und innenpolitisch war 2006 nur ein mittelmäßiges Jahr. Für den glanzvollen Höhepunkt sorgte der Fußball, nicht aber die Ökonomie oder die Politik. Die Zukunftsfähigkeit des Landes ist erst noch zu erarbeiten.

Im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung hat Wolfgang Merkel die Leistungsfähigkeit der dreißig OECD-Staaten...

 
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