Einzigartige Finanzierung
Lückenschluss geschafft

HB SCHÜTTORF. „Freie Fahrt“ vom Ruhrgebiet zur Nordsee: Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat am Sonntag das letzte 42 Kilometer lange Teilstück der Emslandautobahn (A 31) von Oberhausen nach Emden zwischen Ochtrup in Westfalen und Geeste bei Lingen freigegeben. Der 250 Mill. € teure Abschnitt verkürzt die Fahrtzeit zwischen Ruhrgebiet und Ostfriesland um eine Stunde. Mit der Eröffnung des „Friesenspießes“ beginnt auch für viele staugeplagte Nordsee-Urlauber eine neue Zeitrechnung. Wulff sprach vom „bedeutendsten Infrastrukturprojekt im deutsch-niederländische Raum“.

Die Finanzierung des Millionenprojekts ist bislang einzigartig: Das Geld stammt nicht nur vom Bund. Auch die Region - Kreise, Unternehmen sowie Geldgeber aus den Niederlanden - hatte sich mit rund 53 Mill. € an den Kosten beteiligt. Damit wurde der Bau um neun Jahre beschleunigt.

Die durchgängige Freigabe der A 31 feierten rund 1 000 Emsländer mit Gästen aus den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen mit einem Fest am Schüttorfer Kreuz. Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) sagte seine geplante Teilnahme an der Eröffnungsfeier kurzfristig ab.

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