Epizentrum nahe L.A.
In Kalifornien bebt die Erde

Die Millionenmetropole Los Angeles ist am Dienstagvormittag Ortszeit von einem Erdbeben erschüttert worden. Nach ersten Berichten gab es keine Verletzten oder schwere Schäden, es wird allerdings vor Nachbeben gewarnt.

HB SAN FRANCISCO. Zunächst war die Stärke des Bebens mit 5,8 angegeben worden. Nach neuen Informationen der Behörde Geological Survey (USGS) erreichte der Erdstoß eine Stärke von 5,4.

Augenzeugen berichteten von schwankenden Wolkenkratzern. Zahlreiche Menschen rannten aus ihren Häusern. Die Auswirkungen des Erdstoßes seien auch in San Diego und Las Vegas zu spüren gewesen, hieß es. In dem Vergnügungspark Disneyland wurden vorsichtshalber die Achterbahnfahrten angehalten.

Nach Angaben der USGS-Behörde lag das Epizentrum des Erdstoßes etwa 50 Kilometer östlich von Los Angeles nahe der Stadt Chino Hills. Das Beben ereignete sich zwölf Kilometer unter der Erdoberfläche. Geologen stuften den Erdstoß als „mittleres“ Beben ein, das leichte Gebäudeschäden bewirken kann.

Kalifornien soll nach Prognosen von Seismologen in den nächsten 30 Jahren von einem schweren Erdbeben der Stärke 6,7 oder mehr erschüttert werden. Der Großraum Los Angeles ist den Berechnungen zufolge mehr gefährdet als die Region um San Francisco im Norden des Staates.

Das letzte schwere Beben in Südkalifornien ereignete sich 1994. Nach den Erdstößen in Los Angeles mit einer Stärke von 6,7 starben 57 Menschen, das Beben richtete schwere Schäden an. Fünf Jahre zuvor waren bei einem Erdbeben der Stärke 6,9 in San Francisco 67 Menschen getötet und mehr als 3000 verletzt worden.

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