Ermittlungen auch gegen drei Bieter
Mädchen bei E-Bay angeboten

Die Polizei in Koblenz hat im Fall des im Internet zur Versteigerung angebotenen Mädchens jetzt auch Ermittlungen gegen drei angebliche Bieter aufgenommen.

HB KOBLENZ. Nach dem Internet-Angebot zur Versteigerung eines achtjährigen Mädchens ermittelt die Polizei auch gegen drei angebliche Bieter wegen versuchten Menschenhandels. Bei ihnen werde ebenso wie bei den beiden mutmaßlichen Anbietern geprüft, ob sie sich strafbar gemacht hätten, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Erich Jung in Koblenz. Ein Mann und eine Frau aus dem Westerwald hatten das Mädchen als „echtes Funktionsspielzeug“ angeboten, dies in einer Vernehmung aber als Scherz bezeichnet. Am Samstag war auf der Internetseite des Auktionshauses E-Bay ein Foto des Kindes eingestellt und als Startgebot ein Euro festgelegt worden. Im Text hieß es unter anderem: „Man kann mit ihr spielen.“ Laut Polizei gab es drei angebliche Versuche bis zu 25,50 Euro, das Mädchen zu ersteigern. Rund 100 Menschen hätten das „Angebot“ angeklickt. Eine bayerische und eine rheinland- pfälzische Internetnutzerin hatten die Polizei alarmiert.

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