Erzbistum Köln
Bischofshaus für 1,45 Millionen Euro renoviert

Der künftige Wohnsitz des neuen Kölner Erzbischofs Rainer Woelki wird renoviert. Es ist die erste Grundrenovierung seit einem Vierteljahrhundert – und wird daher auch entsprechend kostspielig.
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KölnDas Erzbistum Köln renoviert zurzeit für 1,45 Millionen Euro den künftigen Wohnsitz des neuen Erzbischofs Rainer Woelki. Es sei die erste Grundrenovierung des Erzbischöflichen Hauses seit einem Vierteljahrhundert, betonte am Mittwoch der Bistumssprecher Christoph Heckeley. Vor allem gehe es darum, „die Haustechnik auf den aktuellen und vor allem energiesparenden Stand“ zu bringen. So müsse die Sanitär-, Heizungs- und Elektrotechnik erneuert werden. Das denkmalgeschützte Haus aus den 50er Jahren umfasst Konferenz- und Büroräume sowie mehrere Wohnungen.

Die Privatwohnung des Erzbischofs werde auf Woelkis Wunsch hin von bisher 260 auf 160 Quadratmeter verkleinert. Woelki werde anders als sein Vorgänger Joachim Meisner auch keinen Kaplan mehr als Sekretär haben „und seinen Haushalt weitgehend selbst führen“.

Die katholische Kirche war im vergangenen Jahr durch die stark gestiegenen Kosten für den Sitz des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst in die Kritik geraten. Woelki, der am 20. September in sein neues Amt eingeführt wird, hatte zuvor in Berlin in einer Wohnung im Problemviertel Wedding gelebt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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