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Experte: Beben hat nur lokale Auswirkungen

Von dem schweren Seebeben vor Indonesien ausgelöste Tsunamis laufen einem US-Experten zufolge vermutlich in Richtung Mauritius. Das Beben dürfte aber nur lokale Auswirkungen haben.

HB WASHINGTON. Robert Cessaro von dem Pazifischen Tsunami-Warnzentrum sagte dem Sender CNN am Montagabend, vermutlich habe das Beben mit einer Stärke von 8,5 auf der Richterskala tatsächlich einen Tsunami ausgelöst. Dieser werde jedoch wohl die Form eines „nach Süden gerichteten Energiestrahls“ annehmen, sagte er. Mauritius liegt vor Afrika auf der anderen Seite des Indischen Ozeans.

Nach Einschätzung des Geoforschungszentrums Potsdam wird das Beben nur lokale Auswirkungen haben. Der Erdbebenexperte Professor Jochen Zschau sprach am Montagabend im Hörfunksender MDR INFO von einem „riesigen Ausschlag“ auf der Magnitudenskala. Es handele sich um ein Nachbeben, dessen Gesamtenergie aber 30 Mal geringer sei als im Dezember.

Deshalb sei zwar mit Flutwellen zu rechnen, allerdings nicht mit einem „globalen Tsunami“ wie bei der Katastrophe vor drei Monaten. Damals hatte das Seebeben die Stärke 9,0 auf der Richter-Skala erreicht. Diesmal maßen japanische Seismologen die Stärke 8,5.

Südasien war im Dezember von einem Beben der Stärke 9,0 und einem Tsunami verwüstet worden. Damals starben etwa 300.000 Menschen.

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