Expo 2010
Zwangsumsiedlung in Schanghai

Wegen der Weltausstellung Expo 2010 wurden in der chinesischen Millionenstadt Schanghai tausende Menschen zwangsumgesiedelt. Der Vizebürgermeister Yang Xiong verteidigte das Vorgehen. „Wir haben uns zum Schutz der legitimen Rechte der Bewohner verpflichtet“, sagte er am Montag.

HB PEKING. Der Umzug der 18 000 Haushalte werde bis Ende Juni abgeschlossen sein, sagte er. Einige Bewohner der künftigen Expo-Areale hatten sich über die erzwungenen Umzüge und eine nach ihrer Aussage nicht angemessene Entschädigung beschwert. Die Expo 2010 ist die erste Weltausstellung in China. In dem kommunistischen Land war es in der Vergangenheit regelmäßig zu Protesten wegen Umsiedlungen gekommen. Vor allem in boomenden Städten mussten ganze Viertel Büro- und Appartmenttürmen weichen.

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