Fährunglück
Keine Hoffnung auf Überlebende mehr

Die philippinische Präsidentin Arroyo will nach dem Fährunglück die Schiffsbesitzer zur Verantwortung ziehen. Taucher, auch aus den USA, durchsuchten das Wrack weiter nach Opfern. Hoffnung auf Überlebende gab es nicht mehr.

HB MANILA. Nach dem Schiffsunglück vor den Philippinen will Präsidentin Gloria Arroyo die Eigner des Schiffes zur Verantwortung ziehen.

"Wir fordern von dem Fährunternehmen Rechenschaft darüber, wie dieses Unglück passieren konnte, damit so etwas nie wieder passiert", zitierte das Blatt "Daily Inquirer" am Mittwoch die Staatschefin.

Mehr als 100 Taucher aus den USA und den Philippinen nahmen unterdessen im Wrack der "Princess of the Stars" die Suche nach Opfern wieder auf. Hoffnungen auf Überlebende gab es nicht mehr.

Selbst wenn Menschen zunächst in Luftblasen in dem kieloben treibenden Schiff überlebt haben könnten, wären sie inzwischen erstickt, sagten Rettungskräfte.

Nach Behördenangaben überlebten von mehr als 850 Menschen an Bord der Fähre nur 57. Eine Untersuchung zu den Ursachen des Unglücks sollte am Mittwoch aufgenommen werden. Dabei soll geklärt werden, ob das Schiff seetüchtig war und warum es am Samstag trotz eines Taifuns auslaufen durfte.

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