Fährunglück
Zwei Tote bei Unfall vor Philippinen

Mehr als 50 Passagiere sind an Bord einer Fähre, als diese vor den Philippinen untergeht. Zwei Menschen sterben –für die Einwohner, die stark auf Fähren angewiesen sind, bleiben solche Unfälle leider keine Ausnahme.
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ManilaVor den Philippinen ist am Freitag eine Fähre mit mehr als 50 Menschen an Bord gesunken. Zwei ertranken, 14 wurden am Freitag noch vermisst. 41 Menschen wurden gerettet, wie die Küstenwache berichtete.

Zunächst hieß es, die „MV Lady of the Carmel“ verunglückte bei schwerem Seegang. Später sagte ein Sprecher der Küstenwache aber, die Fähre habe womöglich technische Probleme gehabt. Ein Sprecher des Katastrophenschutzes meinte, ein Bus sei möglicherweise auf der Fähre nicht gesichert gewesen und könne verrutscht sein.

Auf den Philippinen verkehren Tausende Fähren zwischen den mehr als 7.000 Inseln. Immer wieder kommt es zu Unfällen. Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich in den philippinischen Gewässern 1987, als eine Fähre mit einem Tanker kollidierte. Mehr als 4.000 Menschen kamen damals ums Leben.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die im Bild gezeigte "Princess of the Stars" verunglückte im Sturm in der Nähe des Hafens von Cebu. Damals waren rund 750 Opfer zu beklagen, die meist eingeschlossen im Deck mit Kiel oben ums Leben kamen.

    Im Verhältnis zu dem immens grossen Fährverkehr in den Philippinen muss man doch sagen, dass sehr wenige Unglücke passieren. Im Schnitt kostet eine Fährverbindung etwa ein Drittel einer Flugverbindung und ist eine geräumige bequeme Art meist über Nacht von einer Insel zur anderen zu gelangen.

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