Finanzkrise in Zürich
Banker geizen im Bordell

Das Rotlichtmilieu in Zürich schrumpft. Banker, die einst zu den Stammgästen der lokalen Sex-Industrie und Kabaretts gehörten, schränken ihre Ausgaben zunehmend ein. Auch die Gastronomie hat Probleme.

ZürichDie Etablissements auf der Langstraße schließen und werden durch Hipster-Bars, Techno-Clubs und sogar eine Herberge für Rucksacktouristen ersetzt. Das Sex-Geschäft ist wie auch die Finanzbranche dazu übergegangen, sich in Zurückhaltung zu üben. „Die Zeiten haben sich geändert”, sagt Kevin Joliat, Geschäftsführer des Nachtclubs Petit Prince im Zentrum von Zürich. „Die Banker müssen nun wirklich aufzeigen, wer der Kunde war, warum sie das Geld ausgegeben haben und ob das wirklich nötig gewesen ist”, erklärt Joliat, der früher mal für die Zürcher Kantonalbank gearbeitet hatte.

Der Niedergang der erotischen Unterhaltung unterstreicht einen kulturellen Wandel in Zürich, während die Stellen im Bankensektor...

 
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