Folgen der Elbeflut
Gifte verändern Muscheln und Flundern

Pestizide im Elbhochwasser des vergangenen Sommers haben Zellen von Flundern und Miesmuscheln in der Elbmündung und im nördlichen Wattenmeer krankhaft verändert. Das haben Untersuchungen des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts für Polar-und Meeresforschung (AWI) ergeben.

dpa BREMERHAVEN. Die Pestizide seien mit dem Elbhochwasser in die Nordsee gelangt und hätten sich in Muscheln und Fischen angereichert, teilte das AWI am Montag mit.

In den Organismen seien stark erhöhte Konzentrationen wasserlöslicher Pestizide wie Hexachlorcyclohexan (HCH) und Dichlordiphenyldichlorethan (DDD) gemessen worden. Mit dem Rückgang der Schadstoffbelastung in der Mündungsregion der Elbe und in den Wattenmeergebieten in den fünf Monaten nach der Elbeflut hätten sich die krankhaften Zellen bei einigen der untersuchten Tieren erholt.

Bei Flundern aus der Helgoländer Tiefen Rinne seien allerdings auch im Januar noch hohe Schadstoffbelastungen und krankhafte Zellschädigungen festgestellt worden. Die Wissenschaftler vermuten als Ursache,...

 
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