Fürst war über Jahre bettlägerig
Fürst zu Schaumburg-Lippe verstorben

Philipp-Ernst Fürst zu Schaumburg-Lippe ist in der Nacht zum Donnerstag im Alter von 75 Jahren gestorben. Er litt seit vielen Jahren an der Parkinsonschen Krankheit und starb an Lungenkomplikationen, sagte sein Sohn, Erbprinz Alexander

HB/dpa BÜCKEBURG. "Er war so schwer krank, dass wir es als Erlösung betrachten.“ Die Lebensqualität des Fürsten, der mehrere Jahre bettlägerig war, sei enorm eingeschränkt gewesen.

Der Sarg des Fürsten wird an diesem Freitag in der Kapelle auf Schloss Bückeburg - der Residenz der Fürstenfamilie - aufgebahrt. Dort können die Bürger Abschied nehmen und sich in ein Kondolenzbuch eintragen. Am 8. September wird er im Mausoleum am Rande des Schlossparks beigesetzt. Zur Trauerfeier werden zahlreiche Vertreter des deutschen Hochadels erwartet. Für die Öffentlichkeit wird es am 9. September eine Trauerfeier in der Stadtkirche in Bückeburg geben.

Die Menschen im Kreis Schaumburg schätzten vor allem die unverkrampfte Art des Fürsten, mit „normalen“ Menschen umzugehen. Wegen seiner Krankheit feierte das Familienoberhaupt seinen 75. Geburtstag vor rund einem Monat (26. Juli) ohne großen Empfang, nur noch im engsten Familienkreis.

Der Adlige hatte Volkswirtschaftslehre in Freiburg studiert und dort seine spätere Frau Eva-Benita Freiin von Tiele-Winckler kennen gelernt. Sein erster Sohn Georg-Wilhelm war im Jahr 1983 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Erbprinz Alexander rückt nun nach dem Tod seines Vaters automatisch zum Fürsten auf.

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