Gesundheitsexperten geben Tipps
Italien bereitet sich auf das Schlimmste vor

Schon seit Tagen leidet Italien unter einer Hitzeperiode. Doch Hoffnung auf Abkühlung gibt es nicht: Die Hitze, die von Nordafrika nach Italien gekommen ist, hat das Land weiterhin fest im Griff. Temperaturen über 40 Grad seien keine Seltenheit, so die Meteorologen.

HB ROM. Selbst den italienischen Kühen ist der Appetit vergangen. Wegen der anhaltenden Hitze haben die Tiere - genau wie die Menschen - keine Lust auf feste Kost. Resultat: Derzeit geben sie vor allem in Norditalien rund zehn Prozent weniger Milch. Seit Monaten fällt in vielen Regionen des Landes kaum ein Regentropfen vom Himmel, die Erde ist staubtrocken und ausgedörrt, die Pegelstände der großen Seen und Flüsse sinken bedrohlich - kurz, das Wasser wird knapp. „Wenn es nicht bald regnet, wird die Situation im Norden Italiens dramatisch“, schlägt Zivilschutz-Chef Guido Bertolaso Alarm.

Die Bullenhitze, die von Nordafrika nach Italien gekommen ist, hat die Apennin-Halbinsel fest im Griff - und will nicht locker lassen: „Das Schlimmste kommt erst noch“, macht der Wetterdienst Centro Epson Meteo den stöhnenden Italienern kaum Hoffnung auf Abkühlung.

Fast überall liegen die Temperaturen derzeit weit über 30 Grad, in einigen Städten des Nordens klettern die Werte bereits auf über 40 Grad. „Norditalien krümmt sich unter der Hitze“, titelt die Zeitung „La Repubblica“.

„Da stimmt doch nichts mehr mit den Jahreszeiten, die Winter sind nicht mehr kalt und die Sommer viel zu warm“, sagt eine schwitzende Rentnerin in Turin. Besonders ältere Menschen leiden unter der Glutsonne und sind gesundheitlich gefährdet. Sechs Italiener im Pensionsalter und ein 60-jähriger österreichischer Tourist sind bereits ums Leben gekommen. Vermutlich waren Hitzschläge und Kollapse die Ursache.

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