Heftige Gewitter und schwülwarm
Hochsommer legt Pause ein

Das hochsommerliche Juni-Wetter legt nach Siebenschläfer eine Pause sein: Die Sonne ist vom Wochenende an seltener zu sehen. Mit heftigen Gewittern muss bei schwülwarmer Luft verbreitet gerechnet werden.

HB/dpa OFFENBACH. „Die Temperaturen gehen wieder auf normale Verhältnisse zurück“, sagt Meteorologe Horst Hoyer vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. „Es gibt eine Woche lang mehr Regen, es wird aber nicht von Tag zu Tag kühler und hässlicher.“

Insgesamt könnten sich die Menschen auf einen wechselhaften bis freundlichen Sommer einstellen. „Der Sommer könnte sich auf einer positiven Schiene festsetzen“, sagte Hoyer. Darauf deute die Großwetterlage um Siebenschläfer herum hin.

Der Norden und Osten Deutschlands kommen unter dem Einfluss von Hoch „Franziska“ zunächst etwas besser weg. Die Tiefausläufer von „Volker“ und „Willi“ bringen vor allem dem Süden und Westen wechselhaftes Wetter.

So werden ein Ausflug ins Grüne oder ein Bad im Freien am Samstag von der Nordsee bis nach Baden-Württemberg und zum Allgäu von dichten Wolken und Schauern getrübt. Dazwischen, in einem Streifen von Schleswig-Hostein bis zum Erzgebirge und im Osten Bayerns, dürfte einem Picknick oder einem Besuch im Freibad dagegen nichts im Wege stehen. Zwischen Eifel und Baden wird es gegen Abend wieder sonniger. Die Temperaturen klettern nicht über 22 Grad in Schleswig-Holstein oder 28 Grad in der Niederlausitz und am Bodensee. Der Wetterdienst Meteomedia in Bochum sagte heftige Gewitter in Süd- und Westdeutschland voraus.

Der Sonntag macht seinem Namen diesmal keine Ehre: Die Sonne zeigt sich nur selten am Himmel, Wolken überwiegen im ganzen Land. Schauer und Gewitter sind aber selten. Am Oberrhein können die Temperaturen wieder auf 30 Grad steigen. Einzelne Hitzegewitter sagen die Meteorologen für den Montag im Südwesten vorher. „Sie können teils recht kräftig und unwetterartig sein.“ An der See ist es angenehme 23 Grad warm, am Oberrhein sind aber hochsommerliche 36 Grad möglich.

Sonne und Wolken wechseln sich am Dienstag ab. Heftige Gewitter sind fast überall möglich. Bei Spitzen-Temperaturen zwischen 22 und 33 Grad ist es schwülwarm. Von Mittwoch bis Freitag macht sich die Sonne rar und überlässt Schauern und Gewittern das Feld. Die Zuckerrüben beispielsweise könnten den Regen dringend gebrauchen, dem teils schon verkümmerten Getreide kämen die Niederschläge aber nicht mehr sehr zu Gute, meinte Hoyer.

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