Hungersnot in Kenia
Mädchen werden verkauft

Der Hunger treibt viele Eltern in Somalia zu Verzweiflungstaten. Viele tauschen ihre jüngsten Töchter gegen Vieh oder Bargeld. Schon Neunjährige werden zwangsverheiratet.

Habaswein„Es passiert im Dunkeln.“ Zusammengekauert sitzt Fatma Ahmed, die siebenfache Mutter in ihrem Verschlag in Habaswein im Nordosten Kenias. „Es ist ganz normal, aber niemand spricht darüber. Manche müssen ihre Töchter schon in ganz zartem Alter verkaufen, um etwas zu essen zu bekommen.“ Die Folgen der langanhaltenden Dürre im Norden Kenias zwingen immer mehr Familien zu verzweifelten Taten. Zwangsheirat ist zwar durchaus üblich in Kenia, die Hungerkatastrophe jedoch, hat diese Praxis erheblich verstärkt. Offiziell sind Eheschließungen vor dem 18. Lebensjahr verboten, unter den derzeitigen Bedingungen wird das jedoch ignoriert. So wird über das Thema in der Öffentlichkeit nur geflüstert. 

 
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