Hurrikan vor US-Ostküste
Das Warten auf „Irene“

In der Karibik hat Hurrikan „Irene“ bereits schwere Verwüstungen angerichtet. Am Sonntag soll der Sturm die Küstenmetropole New York erreichen. In Manhattan bereitet man sich unterdessen auf die Auswirkungen vor.
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Miami/New YorkHamsterkäufe, Autoschlangen an den Tankstellen und Evakuierungen von Krankenhäusern in Manhattan: Die Ostküste der USA bereitet sich auf Hurrikan „Irene“ vor. Der Sturm bewegte sich nach Angaben des Hurrikanzentrums in Miami am Freitag mit rund 20 Kilometern pro Stunde auf die schmale Inselkette Outer Banks im US-Bundesstaat North Carolina zu. Danach sollte er nach Berechnung der Experten die Küste entlang ziehen und am Sonntag über New York hinwegfegen. Fünf US-Bundesstaaten erklärten am Freitag vorsorglich den Notstand.

„Irene“ wirbelt nach Angaben des National Hurricane Center mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 177 Stundenkilometern (110 Meilen). Der Sturm hatte auf den Bahamas Häuser zerstört, Palmen entwurzelt und Telefonmasten umgeknickt. An der nordamerikanischen Ostküste wird mit schweren Überschwemmungen und Stromausfällen gerechnet. Aus Sorge um überflutete U-Bahn-Tunnel erwägt New York, schon im Laufe des Samstags den gesamten Nahverkehr einzustellen und die 15-Millionen-Metropole zur Fußgängerzone zu erklären.

Die US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano ermahnte alle Bürger in den östlichen Küstenstaaten, sich auf eine Flucht vor dem Hurrikan vorzubereiten und den Anordnungen von Polizei und Behörden zu folgen. Laut CNN könnten wenigstens 50 Millionen Menschen von „Irenes“ Auswirkungen betroffen sein. Ursprünglich war sogar von bis zu 80 Millionen Menschen in den gefährdeten Gebieten die Rede.

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CNN warnt vor wochenlangen Stromausfällen

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