Indien
Deutsche wurde Opfer einer Vergewaltigung

Ein Yoga-Trainer im indischen Goa soll eine deutsche Kundin vergewaltigt haben. Knapp ein Jahr nach der Vergewaltigung einer indischen Studentin und den folgenden Protesten bleibt die Lage für Frauen im Land gefährlich.
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Neu DehliEine 28 Jahre alte deutsche Touristin soll im indischen Badeort Goa von ihrem Yogalehrer vergewaltigt worden sein. Der mutmaßliche Täter sei am Flughafen auf dem Weg in die Hauptstadt Neu Delhi festgenommen worden, sagte der Polizeichef von Goa, Kishan Kumar, am Dienstag.
Die Touristin, die am beliebten Strand Arambol im Norden Goas wohnte, nahm nach Angaben der indischen Nachrichtenagentur IANS seit Oktober Yogastunden bei dem Mann. Die beiden seien am Montagabend zusammen auf einer Party gewesen. Von dort habe sie der Täter zu ihrem Zimmer begleitet und dann vergewaltigt. Der Mann stammt demnach aus Ghaziabad in Uttar Pradesh, nicht weit von der indischen Hauptstadt Neu Delhi entfernt.
Vor fast genau einem Jahr wurde in Neu Delhi eine Studentin vergewaltigt und so schwer gefoltert, dass sie zwei Wochen später an ihren inneren Verletzungen starb. Seitdem diskutiert das Land wie nie zuvor über Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen. Immer mehr Inderinnen trauen sich, sexuelle Übergriffe anzuzeigen.


Die breite Berichterstattung im Land und weltweit lässt viele Touristinnen von einer Indien-Reise zurückschrecken. Bei einer Branchenumfrage einige Monate nach der tödlichen Vergewaltigung kam heraus, dass ein Viertel weniger Besucher nach Indien reisten.
Im März machte der Fall einer Schweizer Touristin Schlagzeilen, die bei einer Fahrradtour mit ihrem Freund von sechs Männern überfallen wurde. Im Juni zeigte ein US-Amerikanerin eine Gruppenvergewaltigung an. Das Auswärtige Amt rät nach wie vor: „Reisende, vor allem Frauen, sollten sich – insbesondere vor dem Hintergrund zuletzt vermehrt berichteter sexueller Übergriffe – stets von Vorsicht leiten lassen.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • So, so... die "Denke"... Da habe ich aber eine "Staune"...

  • Schön, dass die protestieren. Aber die Ursache liegt darin begründet, dass oft idische Mädchen gleich nach der Geburt getötet werden. Die Folge ist, dass es extrem deutlich mehr Jungs gibt, als Mädchen.

    Es handelt sich hier eindeutig um ein Kollektiv Problem und wird sich bestimmt nicht ändern, wenn sich nicht auch die Denke des Volkes ändert.

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