Infektion mit Norwalk-Viren
Schiff mit 346 Erkrankten in New York eingelaufen

Ein Kreuzfahrtschiff aus Europa mit zahlreichen kranken Passagieren und Crewmitgliedern ist am Dienstag im Hafen von New York eingelaufen. Nach Angaben der Reederei Princess Cruises in Santa Clarita (Kalifornien) mussten nur zwei der knapp 350 erkrankten Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord bleiben. Sie dürfen die „Regal Princess“ voraussichtlich am Mittwoch verlassen.

HB/dpa NEW YORK. Nach offiziellen Angaben waren 301 Passagiere und 45 Crewmitglieder an einer Infektion mit Norwalk-Viren erkrankt. Der weltweit verbreitete Erreger kann heftige Magen- und Darmbeschwerden mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen. Die Reederei vermutet, dass ein oder zwei Passagiere den Erreger unwissend mit an Bord gebracht haben.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC in Atlanta hat das Virus inzwischen als Krankheitsursache bestätigt. Das Schiff war am 18. August von Kopenhagen aus in See gestochen und hatte in Dover und Plymouth (England) sowie Dublin (Irland) und Glasgow (Schottland) angelegt, bis es schließlich die Reise nach Island antrat. Die ersten Infektionen traten nach Angaben einer Passagierin bereits bei Ankunft in Glasgow auf.

Geplante Stopps in Grönland und St. John's im kanadischen Neufundland wurden gestrichen, um möglichst schnell den Zielhafen New York anlaufen zu können. Für die Verkürzung der Kreuzfahrt um einen Tag sollen die Passagiere entsprechend entschädigt werden. Außerdem gibt es ein Guthaben an Bord in Höhe von 300 Dollar, das bei einer nächsten Kreuzfahrt genutzt werden kann.

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