Islamistenführer will Sozialhilfe nicht zurückzahlen
Stadt Köln verlangt 170 000 Euro von Kaplan

Der Islamistenführer Metin Kaplan wehrt sich drei Wochen nach seiner Abschiebung in die Türkei gegen Forderungen der Stadt Köln auf Rückzahlung von 170 000 Euro Sozialhilfe.

HB KÖLN. Die Klage des selbst ernannten „Kalifen von Köln“ wird am 2. November vor dem Verwaltungsgericht Köln verhandelt, teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag mit. Kaplan sowie Familienangehörige hatten gegen die Einstellung der Zahlungen und wegen der Rückforderungen der Kommune Klage eingereicht.

Die Stadt hatte die Zahlungen eingestellt, weil bei einer Durchsuchung auf dem Vereinsgelände des von Kaplan geführten „Kalifatsstaat“ rund eine Million Euro Bargeld gefunden worden war. Die Stadt argumentierte, der Islamist sowie dessen Familie hätten Zugriff auf diese Geldsumme gehabt. Die Verwaltung forderte zudem eine Rückzahlung der Hilfen aus dem Zeitraum von 1988 bis 1998.

Kaplan war Anfang Oktober in die Türkei abgeschoben worden. Ihn erwartet dort ein Prozess wegen Hochverrats.

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