Katastrophen unter Tage
Viele Tote bei Bergwerksunglücken in China

Bei zwei Bergwerksunglücken in China sind am Wochenende mindestens 56 Bergleute ums Leben gekommen.

HB PEKING. Mindestens 37 Bergleute starben, als am Sonntag in einer Kohlenmine in der zentralchinesischen Stadt Dengfeng in der Provinz Henan Gas aus einem Leck austrat, wie die Behörden mitteilten. Am Tag zuvor wurden bei einem Feuer in einem Kohlebergwerk bei Hegang im Nordosten des Landes wahrscheinlich mehr als 30 Menschen getötet. Retter bargen bis zum Sonntag 19 Leichen. Zwölf Kumpel seien noch vermisst, hieß es.

Der Grund für den Gaseinbruch in der privat betriebenen Kohlemine Xinfeng Nummer zwei südwestlich von Dengfeng war zunächst nicht bekannt. Zum Zeitpunkt des Unglücks hätten sich 108 Kumpel unter Tage befunden, hieß es. Nach 13 würde noch gesucht.

44 Bergleute arbeiteten in der Grube bei Hegang in der Provinz Heilongjiang, als das Feuer am frühen Samstagmorgen ausbrach. Nur 13 von ihnen konnten noch rechtzeitig aus der Mine fliehen. Die Ursache des Brandes war zunächst nicht bekannt.

In Chinas vielfach auch illegal betriebenen Bergwerken kommen jährlich schätzungsweise 10 000 Arbeiter ums Leben. Ursache sind meist unzureichende Sicherheitsvorkehrungen und veraltetes Arbeitsgerät.

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