Kreuzfahrtschiff
„Freedom of the Seas“ sticht in See

In Hamburg haben tausende Fans aus ganz Deutschland das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die „Freedom of the Seas“ gefeiert. Bei einer großen Party mit Musik und Bühnenprogramm am Kreuzfahrtterminal der Stadt wurde der Luxus-Riese nach dem Ende der Bau- und Testzeit offiziell an den Eigner übergeben.

HB HAMBURG. Der 339 Meter lange Gigant soll am (morgigen) Dienstag nach Oslo fahren. Für den Montagabend war ein großes Feuerwerk geplant.

Während sich in Hamburg mehrere tausend Schaulustige auf den Weg zur Premiere des weltgrößten Passagierschiffs „Freedom of the Seas“ gemacht hatten, empfingen einige hundert Bremerhavener die „Queen Elizabeth 2“. Das 293 Meter lange britische Kreuzfahrtschiff traf am Montagmorgen zu Reparaturarbeiten auf der Bremerhavener Lloyd Werft ein. Bis zum 8. Mai soll nach Werftangaben vor allem die technische Ausrüstung des Luxusliners in Stand gesetzt werden. In Hamburg konnten Neugierige am Montag per Videoleinwand einen Blick in das Innere des schwimmenden Freizeitparks werfen: Eine der Hauptattraktionen der „Freedom of the Seas“ ist ein riesiger „Flow Rider“, ein Surf Park zum Wellenreiten auf See. Zum Interieur gehören eine 135 Meter lange Einkaufspassage, eine Kletterwand, eine Badelandschaft und eine Eisbahn. Knapp 4400 Gäste finden Platz an Bord des Schiffes, das der „Queen Mary 2“ den Rang als weltgrößtes Kreuzfahrtschiff der Welt abgelaufen hat. Mit einer Länge von 339 Metern ist es zwar 6 Meter kürzer, aber auch 15 Meter breiter als die „Queen Mary 2“.

Die „Queen Mary 2“ hatte bei ihren Besuchen in der Hansestadt die Begeisterung der Hamburger für Ozeanriesen unter Beweis gestellt. Tausende Schaulustige versammelten sich damals. Ähnliches wiederholte sich bei der „Freedom of the Seas“, die am Ostermontag begleitet von vielen Schifffahrtfans im Hafen eingedockt hatte, um auf der Werft Blohm und Voss den letzten Schliff zu bekommen. Am Wochenende hatte der weiße Koloss eine kurze Testfahrt in die Nordsee unternommen. Am Dienstag sollte die „Freedom of the Seas“ Kurs auf Oslo nehmen. Nach einem Stopp im britischen Southampton steuert sie New York an. Dort soll nach Angaben der Agentur Scholz & Friends die Schiffstaufe zelebriert werden. Anschließend fährt der Ozeanriese zu seinem Heimathafen Miami im US-Bundesstaat Florida und startet von dort zu einwöchigen Kreuzfahrttouren durch die Karibik.

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