Kritik an Bundesländern
Umweltschützer: Nichts aus der Flut gelernt

Aus der Hochwasserkatastrophe an der Elbe vor einem Jahr haben die betroffenen Bundesländer nach Meinung von Umweltschutzverbänden nichts gelernt. Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) warf den Ländern vor, sie hätten es versäumt, den Flüssen mit einem abgestimmten Hochwasserschutzkonzept wieder mehr Raum zu geben.

dpa RASTATT/BONN. „Kaum ein Land ist bereit, Überflutungsflächen bereitzustellen, um flussabwärts gelegene Regionen zu schützen,“ sagte der Leiter des WWF-Auen-Instituts, Emil Dister, am Dienstag in Rastatt (Baden- Württemberg). Das Hochwasser habe 2002 Schäden in Höhe von fast neun Milliarden Euro verursacht. „Mit zehn Prozent der Summe, verteilt über ein bis zwei Jahrzehnte, ließen sich an der Elbe genügend Überflutungsflächen zurückgewinnen, um ein robustes Hochwasserschutzkonzept umzusetzen,“ meinte Dister.

Die Bundesländer müssten reagieren und Deiche zurückverlegen, forderte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen am Dienstag in Bonn. Eine Rückgewinnung natürlicher Überflutungsflächen sei unabdingbar, um katastrophale Auswirkungen künftiger Hochwasser zu reduzieren, betonte Billen. „Wo früher Auen...

 
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