Kunsthalle Hamburg
Gestohlener Caspar David Friedrich zurück

Das 1994 gestohlene Gemälde „Nebelschwaden“ von Caspar David Friedrich ist wieder im Besitz der Hamburger Kunsthalle. Das Gemälde wurde damals in der Ausstellung „Goethe und die Kunst“ in der Frankfurter Kunsthalle Schirn geraubt.

HB/dpa HAMBURG. „Das Werk ist seit heute wieder in unserem Haus und wurde bereits auf seine Echtheit überprüft“, sagte eine Sprecherin der Hamburger Kunsthalle am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das 1820 entstandene, 32,5 mal 42,4 Zentimeter messende Bild war 1994 von der Hamburger Kunsthalle an die Schirn entliehen worden.

Bei einem spektakulären Kunstraub hatten Diebe vor neun Jahren in der Frankfurter Schirn drei Meisterwerke im Versicherungswert von insgesamt 70 Millionen Mark gestohlen: Das Ölgemälde des deutschen Romantikers Friedrich (1774-1840) sowie zwei Bilder des englischen Malers William Turner (1775-1851), „Schatten und Dunkelheit“ und „Licht und Farbe“, beides Leihgaben der Tate Gallery in London.

Die beiden Turner-Werke wurden der Tate Gallery bereits im Dezember 2002 zurück gegeben. Tate-Direktor Sir Nicholas Serota wollte keine Details zur Auffindung der Bilder nennen. Über „einen Vermittler“ habe es seitdem Verhandlungen der Hamburger Kunsthalle zur Rückgabe des Caspar-David-Friedrich-Werkes gegeben.

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