Leere Ränge
Bolts Traumlauf überstrahlt jede Panne

Der Fabelweltrekord des Usuan Bolt hat einen Haken. Sportlich betrachtet war der Lauf des Jamaikaners nahezu perfekt, weniger perfekt waren die Rahmenbedingungen der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin. 51 113 Menschen sahen das Spektakel, doch knapp 27 000 Sitze blieben leer. Eine Fehleranalyse.

BERLIN. Neun Sekunden, fünf Zehntel, acht Hundertstel. Es sind diese Zahlen, an denen die Leichtathletik-WM in Berlin in ein paar Jahren gemessen werden wird. Der fabelhafte Weltrekord des jamaikanischen Sprinters Usain Bolt im 100-Meter-Finale überstrahlt alles. Die Choreografie der Veranstalter, das Duell Tyson Gay gegen Usain Bolt als Höhepunkt gleich an den Beginn der neun Wettkampftage zu legen, ist voll aufgegangen. Durch das Olympiastadion schwappte am Sonntagabend erstmals die La-Ola-Welle, zwei deutsche Athletinnen befeuerten mit Silbermedaillen die Stimmung – und als Usain Bolt seine Fabelzeit lief, war ganz Berlin im WM-Fieber.

Ganz Berlin? Nicht ganz. Einige Plätze mitten im Epizentrum...

 
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