Malischer Unterhändler will Gepräche mit Entführern aufnehmen
Es gibt wieder Hoffnung für die Sahara-Geiseln

Vermittlungsversuche um die Sahara-Geiseln laufen. Ein malischer Unterhändler wird nach Zeitungsberichten diese Woche Verhandlungen mit den Entführern der 14 Europäer im Norden des Landes aufnehmen. Auch der Bundesnachrichtendienst darf in Mali operativ tätig werden.

HB/dpa BAMAKO. Im monatelangen Drama um die Sahara-Geiseln gibt es nach Berichten aus Mali einen erneuten Vermittlungsversuch des malischen Unterhändlers Iyad Ag Agaly. Der Tuareg-Stammesführer habe sich nach Gesprächen mit deutschen und malischen Behördenvertretern auf den Weg zu den Entführern gemacht, berichtete am Montag die Zeitung „L'Indépendant“ in Malis Hauptstadt Bamako. Bereits am Freitag sei er in Begleitung eines Tuareg-Vertrauten in den Norden des westafrikanischen Landes geflogen. Dort befinden sich die 14 europäischen Geiseln und ihre radikal-islamischen Entführer im unwegsamen Grenzgebiet zu Algerien.

Agaly gehört als einflussreicher Vermittler einem Verhandlungsteam unter Leitung eines Provinzgouverneurs an. Angesichts der schwierigen geographischen Verhältnisse...

 
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