Marburg-Virus
170 Tote durch ebola-ähnliche Krankheit

In Angola sind dem ebola-ähnlichen Marburg-Virus laut Weltgesundheitsorganisation WHO mehr als 170 Menschen zum Opfer gefallen.

HB LUANDA/GENF. Die meisten Todesopfer in dem südafrikanischen Land seien Kinder unter fünf Jahren. Bereits sechs Provinzen im Nordwesten Angolas seien von dem weltweit schwersten Ausbruch der Viruskrankheit betroffen. Der Erreger breite sich weiter aus, teilte die Organisation am Freitag mit. Das seltene Fieber gilt als unheilbar. Es führt zunächst zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und blutigem Durchfall. Es wird durch Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel oder Sperma übertragen. Erstmals entdeckt wurde das Marburg-Virus in der gleichnamigen hessischen Stadt bei afrikanischen Affen.

Der Ausbruch in Angola sollte einem hohen WHO-Vertreter zufolge ein Weckruf für die Welt sein, mehr in die Erforschung solcher Viruskrankheiten zu investieren. Die Epidemie in Angola wird der WHO zufolge von Wissenschaftlern aus Deutschland, Kanada, Südafrika und den USA untersucht. In der Demokratischen Republik Kongo waren zwischen 1998 und 2000 insgesamt 123 Menschen am Marburg-Virus gestorben.

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