Megastaus
Winter legt Berufsverkehr lahm

Verspätungen im Bahnverkehr, Zugausfälle und mehr als 800 Kilometer Stau allein in NRW: Schneefall und Eisglätte haben den Berufsverkehr in Deutschland am Mittwochmorgen massiv behindert. Das Winterwetter soll anhalten.
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DüsseldorfDer Winter hat die deutschen Berufspendler am Morgen kalt erwischt: Allein in Nordrhein-Westfalen staute sich der Verkehr am Morgen auf den Autobahnen auf mehr als 800 Kilometer Länge. Vor allem Lastwagen blockierten deutschlandweit die Autobahnen.

Besonders betroffen war der Regierungsbezirk Köln, wie ein Sprecher der Landesleitstelle in Neuss sagte. Auf der A 44 bei Dortmund und der A 2 bei Beckum waren Lastwagen in die Leitplanken gefahren und blockierten die Straße, einige Anschlussstellen waren ebenfalls nicht mehr passierbar. Die Unfälle verliefen glimpflich mit Blechschäden und Leichtverletzten. Der Verkehr laufe langsam, aber das sei bei diesen Wetterbedingungen völlig normal, so die Polizei.

Neuer Schnee behinderte ebenfalls den Berufsverkehr im Süden des Landes. So ging etwa auf der A8 zwischen Pforzheim-West und Karlsbad nichts mehr, weil dort ein Lkw querstand, die Autobahn musste demnach teilweise gesperrt werden. Behinderungen durch Schneeschauer und Eisglätte gab es flächendeckend auch in Hessen, wo es vereinzelt zu Unfällen mit Blechschäden kam, ebenso wie in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Auf der Bundesstraße 171 bei Marienberg im Erzgebirge ist ein 21-Jähriger am Vorabend mit dem Auto gegen ein Winterdienstfahrzeug geprallt und dabei ums Leben gekommen. Der Mann sei aus noch nicht bekannter Ursache in einer Kurve aus der Spur geraten und frontal gegen den Schild des ihm entgegenkommenden Traktors gefahren, teilte die Polizei mit. Er wurde im Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Er starb noch am Unfallort. Der 57 Jahre alte Fahrer des Winterdienstfahrzeugs erlitt einen Schock. Die Straße war etwa sieben Stunden lang gesperrt.

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1000 Kilometer Stau auch in den Niederlanden

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  • Ja, Behörden verwalten das Chaos, verhindern es nicht. Sind halt keine Dienstleister. Obwohl natürlich die Schneemenge zu der Uhrzeit zu erwarten war, wird nicht präventiv reagiert. Das sitzt nicht drin in deren Denken. Ausnahmen gibt es wenige. In Bereich EN - Hattingen, Sprockhövel u.a. sind jetzt die Fahrbahnen frei von Schnee, bis zum Rabdstreifen. Vorbildlich. In der Gemeinde , in der ich meinen Wohnsitz habe, Bochum, NRW, sieht man kein Räum/Streufahrzeug. Hier dürfen die Autofahrer durch ihre schiere Menge die Strassen freifahren. Aber wehe man räumt vor seiner Eingangstür keinen Schnee, da muss jede Omi auf die Knie und ihre Schuld bekennen. Tja der öffentliche Dienst, wichtig und wirkungslos in dieser Sache hier.

  • alles hausgemacht, bei den Winterdiensten sitzen an den entscheidenden Stellen nur Vollidioten. Jeder Private der sich heute morgen informieren wollte, konnte anhand der Wettervorhersage und des Wetterradars den sich ankündigenden Schneefall rund um München erkennen. Die Entscheider bei den Räumdiensten halten es offenbar nicht für notwendig sich zu informieren, oder gibt es dort etwas keine Internet. Dann kommt völlig unerwartet der Schnee und alle stehen im Stau - fahren können sowieso die meisten nicht, oder liegt es an der Bereifung? - und die Räumdienste kommen nicht mehr durch. Und das alles wegen gerade mal 10 cm Neuschnee. Haha.
    Was machen die Räumdienste wenn es mal richtig schneit.
    Wie wäre es ca. 1 Stunde vor Beginn des angekündigten Schneefalls wenigstens die Autobahnen und Hauptverkehrsstrasse mit Salz zu streuen? Oder reichts dafür intellektuell nicht???

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