Menschen spendeten dem Pontifex Beifall
Erste Generalaudienz war "buntes Happening"

Papst Benedikt XVI. will in seinem Pontifikat für Frieden und Versöhnung unter den Völkern wirken. Das sagte er am Mittwoch bei seiner ersten Generalaudienz seit seinem Amtsantritt im Vatikan. Er bezeichnete ferner die christlichen Wurzeln Europas als wichtiges Thema seiner Arbeit.

HB ROM. Zehntausende Menschen sind am Mittwoch zur ersten Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. auf den Petersplatz geströmt. Damit nahm der neue Pontifex die Tradition der Mittwochs-Audienzen wieder auf, die vor fast genau drei Monaten wegen der Krankheit von Johannes Paul II. unterbrochen worden war. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen herrschte auf dem weiten Platz ein fröhliches, fast ausgelassenes Klima. Immer wieder spendeten die Menschen Joseph Ratzinger Beifall und schwenkten ihre Landesflaggen. „Danke, liebe Freunde, für eurer Gebet und für die Zuneigung, mit denen ihr mich und meinen Dienst begleitet“, sagte der Papst sichtlich bewegt.

Vor dem Beginn der Audienz fuhr Benedikt gut zehn Minuten lang mit einem offenen Jeep über den Petersplatz und grüßte immer wieder die Gläubigen. Viele zückten ihre Fotoapparate, andere versuchten, mit Ferngläsern einen Blick auf Ratzinger zu erhaschen. Der lächelte freundlich in die Menge und segnete in alle Richtungen.

In seiner ersten Mittwochs-Ansprache ging der Papst erneut auf die Wahl seines Namens ein: „Ich habe mich Benedikt XVI. genannt, um mich an das Pontifikat des mutigen Friedens-Papstes Benedikt XV. anzulehnen“, sagte er. Auch er stelle sein Pontifikat „in den Dienst der Versöhnung und des guten Einvernehmens unter den Menschen und Völkern“. Sein Name knüpfe aber auch an den heiligen Benedikt von Nursia (480-547) an, den vor allem in seiner Heimat Bayern verehrten Gründer des Benediktinerordens und „Vater des abendländischen Mönchtums“.

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