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Millionen-Klage nach Videospiel-Mord

Die Eltern eines von Teenagern erschossenen Mannes haben Sony und weitere Firmen wegen eines angeblich Gewalt verherrlichenden Videospiels auf 246 Millionen Dollar verklagt. Sie argumentieren, dass sich die Jugendlichen von dem erfolgreichen Videospiel „Grand Theft Auto III“ inspirieren ließen, berichteten US-Medien am Mittwoch.

HB WASHINGTON. Die beiden Teenager hatten im Juni im Bundesstaat Tennessee auf einer Schnellstraße mit ihren Gewehren auf Autos geschossen. Dabei starb ein 45-jähriger Mann, eine Frau wurde schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei erklärten die heute 16 und 14 Jahre alten Halbbrüder, sie hätten nicht auf Menschen, sondern nur auf Autos schießen wollen und sich dabei das Videospiel „Grand Theft Auto“ zum Vorbild genommen.

In der Klage argumentieren die Eltern des Opfers, das von dem Unternehmen Rockstar Games unter anderem für Sonys Videospielkonsole PlayStation 2 entwickelte Spiel, hätte wegen seiner gewalttätigen Szenen nie an Jugendliche verkauft werden dürfen. Die beiden Teenager hatten das Spiel nach Angaben der Kläger in einem Wal-Mart erworben. Rockstar Games und Wal-Mart werden ebenfalls beklagt.

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