Mit Insektizid verseucht
Millionen Eier zurückgerufen

Niederländische Behörden warnen vor dem Verzehr von Eiern mit dem Aufdruck X-NL-40155XX. Durch zu hohen Einsatz eine Insektizids könnten gesundheitliche Schäden verursacht werden. Betroffen sind zahlreiche Betriebe.
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Den HaagDie niederländischen Behörden haben Millionen mit einem Insektizid verseuchte Eier aus Supermärkten zurückrufen lassen. Der Verzehr der Eier mit dem Aufdruck X-NL-40155XX könne gesundheitsschädlich sein, warnte die Lebensmittelaufsichtsbehörde am Dienstag. Die Eier enthalten eine zu hohe Dosis des Läusebekämpfungsmittels Fipronil. Fipronil kann in hoher Dosis Schäden an Leber, Schilddrüse oder Niere verursachen, sagte eine Sprecherin der Lebensmittelbehörde der Deutschen Presse-Agentur. Der Stoff sei auch in anderen Eiern gefunden worden, allerdings in einer niedrigeren Konzentration.

In der vergangenen Woche war das Insektizid in den Eiern von zunächst sieben Geflügelbetrieben gefunden worden. Ein Unternehmen hatte es benutzt, um Läuse auf den Höfen zu bekämpfen. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen eingeleitet. Daraufhin waren alle 180 Kunden des Schädlingsbekämpfungsunternehmens kontrolliert worden. Bislang wurde in den Eiern von 30 Geflügelbetreiben das schädliche Insektizid entdeckt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Mit Insektizid verseucht: Millionen Eier zurückgerufen"

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  • So so,
    eine Rückrufaktion - um dann Flüssigei in NL herzustellen ?
    Wie geht es den armen Hühnern?
    Läuse tot- Hühner auch?

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