Montagearbeiten
Kosmonauten starten Außeneinsatz auf ISS

Die Kosmonauten Fjodor Jurtschichin und Oleg Kotow sind am Mittwoch von der Internationalen Raumstation ISS planmäßig zu ihrem Außeneinsatz aufgebrochen.

HB MOSKAU. „Es ist nichts Außergewöhnliches passiert“, teilte ein Sprecher des Moskauer Steuerungszentrums mit. Die Luken hätten sich mit leichter Verzögerung geöffnet, weil das Team noch etwas bei der Vorbereitung der Mission aufgehalten worden sei. Der Einsatz sollte sechs Stunden dauern. Die beiden bisher wenig weltraumerfahrenen Kosmonauten sollen vor allem 5 von 17 Schutzplatten gegen Meteoriteneinschläge an der Außenhaut der ISS montieren.

Die Teile waren im Dezember vergangenen Jahres von dem US- amerikanischen Weltraumshuttle Discovery geliefert worden. Außerdem ist nach Angaben des Steuerungszentrums in Moskau vorgesehen, dass Jurtschichin und sein Kollege Kotow ein ausgefallenes Hochfrequenzkabel der Antenne der Satellitennavigation ersetzen.

Der für 189 Tage geplante Aufenthalt der Crew in der raumstation hatte Anfang April begonnen und soll noch bis Oktober dauern. Kommandeur Jurtschichin hatte bis zu diesem Einsatz nur einen Kurzbesuch auf der ISS mit einem US-Shuttle absolviert. Bordingenieur Kotow war zuvor noch nie im Weltraum. Er ist der 100. Kosmonaut, den Russland beziehungsweise die Sowjetunion ins All schicken. Die US- Amerikanerin Sunita Williams blieb in der Nacht zum Donnerstag an Bord, um den Außeneinsatz von dort aus zu unterstützen.

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