Nahe der russischen Grenze
Neues Grubenunglück in China fordert viele Todesopfer

Die Zahl der Toten durch das Grubenunglück in Nordostchina ist auf 68 gestiegen.

HB PEKING. Das Schicksal von 79 Verschütteten in dem Kohlebergwerk in Qitaihe in der Provinz Heilongjiang nahe der Grenze zu Russland war ungewiss. Doch glaubten Rettungstrupps, noch weitere Überlebende finden zu können. Bisher sind 74 Bergleute mit dem Leben davon gekommen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. 22 Überlebende müssen noch aus der Grube geholt werden.

221 Bergleute waren unter Tage, als eine Kohlenstaubexplosion am Sonntagabend das Ventilationssystem lahm legte. Am Montag konnte die Belüftung wieder aufgenommen werden.

Die Grubenexplosion in der nordostchinesischen Region an der russischen Grenze, die nach einem Chemieunfall vor zwei Wochen bereits von der Umweltkatastrophe auf dem Fluss Songhua heimgesucht wird, setzt eine Serie von Grubenunglücken in China fort. Der chinesische Bergbau leidet unter Sicherheitsmängeln, rückständiger Ausrüstung, mangelnder Aufsicht und hohem Förderdruck wegen des Energiemangels im Land.

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