Naturkatastrophe auf den Philippinen
Taifun „Cimaron“ reißt zwölf Menschen in den Tod

Mit Böen bis zu 210 Kilometern in der Stunde ist der Taifun „Cimaron“ am Montag über den Nordteil der Philippinen hinweg gefegt. Mindestens zwölf Menschen wurden von Erdrutschen, Überschwemmungen oder umstürzenden Bäumen getötet.

HB Manila. Keine vier Wochen nach dem verheerenden Taifun „Xangsane“ sind die Philippinen erneut von einem brutalen Wirbelsturm getroffen worden. Häuser wurden abgedeckt und teils dem Erdboden gleichgemacht, Straßen waren durch Schlammlawinen unpassierbar, und weite Landstriche standen am Montag unter Wasser. Betroffen waren größtenteils dieselben Provinzen, die schon durch „Xangsane“ schwer verwüstet worden waren.

Ein Teenager ertrank in der Provinz Isabela in einem Fluss, den die heftigen Niederschläge in einen reißenden Strom verwandelt hatten, berichteten örtliche Behörden. Die gesamte Provinz war am Montagabend noch ohne Strom. Eine 28 Jahre alte Mutter und ihr sechsjähriger Sohn wurden in der Provinz Aurora von einer losgerissenen Eisenplatte erschlagen. Zwei Menschen wurden unter Schlammlawinen begraben, andere von umstürzenden Bäumen erschlagen.

Mehrere tausend Menschen hatten sich am Sonntag vor dem herannahenden Taifun in Sicherheit gebracht. Er traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern in der Stunde auf Land. Er zog am Montag in Richtung Vietnam weiter. Die Provinz Isabela lag auch im September schon in der Sturmschneise und war schwer verwüstet worden. In dem Taifun kamen damals mindestens 219 Menschen ums Leben.

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