Neue Spekulationen um schlechtere Verfassung des Papstes
Papst soll am Montag erneut einen Rückfall erlitten haben

Nach dem kurzen Auftritt von Papst Johannes Paul II. bei der Palmsonntagsmesse gibt es in Italien neue Spekulationen über seinen Gesundheitszustand.

HB ROM. Am Montag habe der Pontifex, der vor fast einem Monat an der Luftröhre operiert worden war, erneut einen kleinen Rückfall erlitten, berichtete die Zeitung „Il Messaggero“ am Dienstag unter Berufung auf Vatikankreise. „Seine Genesung verwandelt sich in eine kontinuierliche Verschlechterung seines Zustandes“, kommentierte das Blatt.

Das 84-jährige Kirchenoberhaupt hatte die Gläubigen am vergangenen Sonntag wenige Minuten lang vom Fenster seines Arbeitszimmers aus gesegnet, konnte jedoch erneut nicht sprechen. Er wirkte schwach und leidend. Unterdessen wurde auch das Oster-Programm von Johannes Paul II. auf ein Minimum reduziert: Er soll lediglich am Karfreitag beim Kreuzweg kurz auf einer Videoleinwand am Kolosseum zugeschaltet werden und am Ostersonntag den Segen „Urbi et Orbi“ vom Fenster seines Arbeitszimmers aus erteilen.

Es ist das erste Mal in 26 Amtsjahren, dass der Papst den Feierlichkeiten nicht selbst vorsitzt. Sie werden von Kardinälen geleitet. Der Pontifex war vor zehn Tagen auf eigenes Drängen nach 18 Tagen aus der römischen Gemelli-Klinik entlassen worden. Seitdem hat er nicht mehr öffentlich zu den Gläubigen gesprochen.

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