Opfer schöpfen oft zu spät Verdacht
BKA warnt vor EC-Kartenbetrug in der Türkei

In der Türkei sind EC-Kartenbetrüger vermehrt aktiv. Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt deutsche Urlauber und rät allgemein zur Vorsicht.

HB WIESBADEN. Deutsche Urlauber werden in der Türkei nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts (BKA) immer häufiger Opfer von EC-Kartenbetrügern. Unbemerkt von den Besitzern würden Karten kopiert und Geheimnummern ausspioniert, berichtete das BKA am Montag in Wiesbaden.

Aus den Daten werden gefälschte Karten hergestellt. In der Regel heben die Täter damit innerhalb von drei Wochen Geld von Automaten in der Türkei, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden ab. Da die EC-Karten nicht gestohlen werden, schöpfen die Besitzer erst Verdacht, wenn bereits Geld vom Konto abgebucht ist.

Vor allem in Geldwechselstuben, Schmuck- und Juweliergeschäften sowie vermeintlichen Poststellen in der Gegend um Antalya, Manavgat und Alanya sollten Urlauber aufmerksam sein, rät das BKA. Verdächtig sei beispielsweise ein ungewöhnlich langer Bezahl- und Abbuchungsvorgang. Vorsicht sei auch geboten, wenn die Karte mehrmals durch das Lesegerät gezogen wird oder die Geheimnummer häufiger eingegeben werden soll. Urlauber sollten ihre EC-Karte nicht aus den Augen lassen und die Geheimnummer nur verdeckt eingeben.

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