Pakistanisches Erbebengebiet
Zwölf Tote nach Erdrutsch

Nach tagelangen Regenfällen hat ein Erdrutsch im pakistanischen Teil Kaschmirs zwölf Menschen das Leben gekostet.

HB MUZAFFARABAD/PAKISTAN. Die Polizei erklärte, das Unglück habe sich am Montag im Ortsteil Chela Bandi der Stadt Muzaffarabad ereignet. Bei den Opfern handele es sich um sieben Kinder, zwei Frauen und drei Männer. Muzaffarabad war bei dem schweren Erdbeben vom 8. Oktober teilweise zerstört worden.

Die Opfer vom Montag lebten in Zelten in Chela Bandi, das von mehreren Bergen umgeben ist. Die Bewohner kritisierten die pakistanische Regierung, die sie trotz Aufforderung nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht habe.

Ein Regierungssprecher sagte, aus dem gefährdeten Gebiet seien rund 5.000 Menschen weggebracht worden. Danach habe man nach Unterkünften für weitere Personen gesucht. In Teilen Pakistans gingen in den vergangenen Tagen heftige Monsun-Regenfälle nieder.

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