Papst Benedikt XV. führte die Kirche in schwerer Zeit
Der Namensvetter aus dem Ersten Weltkrieg

Päpste wählen sich ihren Namen mit Bedacht. Sie wollen an das Wirken ihres Namensvetters auf dem Heiligen Stuhl anknüpfen. Wer also war Ratzingers Vorbild?

HB DÜSSELDORF. Benedictus heißt auf lateinisch der Gepriesene. In der Zählung des Papstnamens schließt Joseph Ratzinger an den italienischen Papst Benedikt XV. an, der von 1914 bis 1922 regierte. Benedikt XV. stand vor allem für eine Konsolidierung der Kirche in schwerer Zeit.

Er stammte aus einem alten genuesischen Adelsgeschlecht. Als Giacomo della Chiesa 1854 geboren, war er knapp 60 Jahre alt, als er unmittelbar nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum Papst gewählt wurde. Sein Pontifikat war vom Krieg überschattet, in dem die Kirche strikte Neutralität bewahrte. Benedikt XV. bemühte sich vergeblich um Friedenslösungen.

Innerkirchlich war die Veröffentlichung eines neuen Rechtsbuches der Kirche, des Codex Juris Canonici, von Bedeutung. Besonders am Herzen lag dem Papst die Mission, der er mit der Enzyklika „Maximum Illud“ 1919 Anstöße gab.

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